04.02.2010
Bio-Masthähnchen nehmen Fahrt auf
Die Nachfrage nach ökologisch erzeugtem Geflügelfleisch kann zurzeit aus inländischer Erzeugung nicht gedeckt werden.
Im Jahr 2008 wurden 380.000 Bio-Masthühner in Deutschland gehalten. Dies entsprach nur etwa 0,6 Prozent aller Masthühner. In Nachbarländern wie Frankreich oder Dänemark ist der Anteil deutlich höher. Betriebszweigabrechnungen zeigen, dass die ökologische Hühnermast auch in Deutschland wirtschaftlich durchaus interessant ist.
Die Bio-Mastgeflügelhaltung unterscheidet sich in Struktur und Produktion deutlich von der konventionellen. Darin liegt ihre Chance, denn den Verbrauchern sehen die Haltungsbedingungen zunehmend kritisch. Sowohl Schlachtereien als auch Vermarkter sind auf der Suche nach Landwirten, die in die Bio-Geflügelhaltung einsteigen oder ihren Betrieb umstellen.
Die Zahl der Bioland-Mitgliedsbetriebe, die sich mit der Mast von Biogeflügel ein Standbein aufbauen, wächst stetig. Neben der Produktionsberatung hat Bioland eigene Vermarktungsstrukturen aufgebaut, die einen sicheren Absatz des Geflügels garantieren.
(mehr im bioland-Fachmagazin 02/2010, bei Interesse wenden Sie sich an Bioland-Berater Axel Hilckmann, Tel.: 0821/34680172, E-Mail: axel.hilckmann@bioland.de)
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