Etappen der Bioland-Geschichte
| vor 1951 | Maria und Dr. Hans Müller entwickeln in Zusammenarbeit mit Dr. Hans Peter Rusch die organisch-biologische Anbaumethode. |
| ab 1951 | Es entwickeln sich Kontakte der späteren Gründerfamilien Scharpf, Colsman, Sippel, Rinklin, Wenz, Müller, Teschemacher, Hoops zu Dr. Müller bei Tagungen und Besuchen auf dem Möschberg (Schweiz). |
| 1971 | Nach einem Vortrag von Dr. Rusch gründen zwölf Frauen und Männer den „bio gemüse e.V.“ in Honau bei Reutlingen. |
| 1972 | Erste Veröffentlichung des Öko-Rundbriefes „bio-gemüse“. |
| 1974 | „Dr. Müller bio gemüse“ wird als Warenzeichen der „Fördergemeinschaft organisch-biologischer Landbau e.V.“, Heiningen, eingetragen. Die Fördergemeinschaft umfasst: 91 Mitglieder, davon 48 Erzeuger mit 873 ha |
| 1976 | „Bioland“ wird als Warenzeichen angemeldet. |
| 1979 | Der Vorstand beschließt, zukünftig „Bioland“ als Vereinsnamen zu nutzen und verabschiedet gemeinsam mit den Gruppenvertretern die Erzeugerrichtlinien. |
| 1982 | Gründung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen |
| 1986 | Gründung der Landesverbände Bayern, Rheinland-Pfalz/Saarland, Hessen und Niedersachsen |
| 1987 | Mit der neuen Satzung gibt es den „Bioland Verband für organisch-biologischen Landbau e.V.“ Gründung des Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg |
| 1988 | Bioland gründet mit fünf weiteren Ökoverbänden die „Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau“, in Bonn. |
| 1991 | Tritt die EG-Öko-Verordnung für pflanzliche Lebensmittel in Kraft. |
| 1992 | Gründung des Landesverbandes Brandenburg. |
| 1993 | Auf Bundesebene werden die Ressorts „Landbau“, "Verarbeitung und Warenzeichen“, „Verwaltung, Finanzen und Recht“ und „Öffentlichkeitsarbeit“ eingerichtet. |
| 1998 | Gründung der Bioland Verlags GmbH, die seitdem neben der Fachzeitschrift „bioland“ zahlreiche Fachbücher und Infoblätter veröffentlicht. Gründung der Bio Service GmbH, die die Marketingaktivitäten des Verbands koordiniert. Der Landesverband Hessen erweitert sich zum Landesverband Hessen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. |
| 2000 | Auch der tierischen Bereich wird in der EG-Öko-Verordnung geregelt. |
| 2001 | Bioland tritt aus der AGÖL aus und setzt sich für eine direkte Zusammenarbeit der Ökoverbände ein. |
| 2002 | Bioland wird durch die IFOAM akkreditiert. Gründung der ersten Bioland-Regionalgruppe in Sachsen. Bioland gründet mit 11 weiteren Partnern den „Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft“ (BÖLW). |
| 2006 | Gründung des Regionalbüros Mecklenburg-Vorpommern |

